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DAS FUNDAMENT

Das Fundament erzählt die Geschichte eines Mannes, der die Narben seiner Vergangenheit mit sich trägt. Seine Umgebung bestimmt, wie er sich zu verhalten und was er zu fühlen hat. Indem er dies geschehen läßt wird er noch mehr zerrissen und von der Wirklichkeit entfremdet. Als er aber seinen eigenen Weg geht, wird er von aller Last befreit. Er fühlt sich gut, ganz egal was die Umgebung davon denkt.

Seit Frans Custers an Theater denkt denkt er an Tanz und Bewegung. Ab den Moment, als er die Schulbank verließ und beschloß, sein Leben mit Theater zu verschleißen, spielen Tanz und Bewegung eine wichtige Rolle. Er begann mit Pantomime, was ihn jedoch schnell langwilte. Im Laufe der Jahre schnupperte er an verschiedenen Tanz- und Bewegungstechniken und schuf so seine eigene Bewegungssprache, die einen denken läßt an den japanischen Butoh-Tanz. In das Fundament kommt diese Tanzform voll zur Entfaltung.

Das Fundament ist eine 20 Minuten dauerende Tanzvorstellung. Die Vorstellung hat einen experimentellen Charakter, der sich außerordentlich eignet für kleine Podien auf Festivals und Totalprogrammen, aber auch für spezielle Lokationen im Freien. Bei Innenvorstellungen kann Gebrauch gemacht werden von Lichteffekten, was der Qualität der Vorstellung zugute kommt.

Für Das Fundament wird eine ebene Spielfläche von 2 x 2 Meter benötigt. Außerdem muß eine anständige Umkleidegelegenheit vorhanden sein.

 

 

Frans Custers, Natürliches Theater